Ole (17)

Kopfhörer und Konzertgutscheine für Ole

Ole‘s Mama erzählt

„Im Februar 2021 wurde bei der Tochter einer Freundin Leukämie diagnostiziert. Das nahm mich sehr mit. Wenn so eine Diagnose in der näheren Umgebung auftritt, guckt man sich als Mutter und Krankenschwester seine Kinder noch genauer an. Ich stellte bei Ole, der damals 15 Jahre war, viele kleine Symptome fest. Er war blasser als sonst, hat etwas abgenommen, obwohl das auch von ihm beabsichtigt war, denn der Sommer stand an, er hatte leichte Veränderungen auf der Zunge und er war beim Sportunterricht nicht belastbar. Ich entschied dann mit ihm zum Kinderarzt zu gehen, obwohl Ole gar keinen Grund dafür sah und alles andere als begeistert war. Der Kinderarzt hat ebenfalls bestätigt, dass das alles nicht schlimm ist, aber hat trotzdem Blut abgenommen, was relativ unauffällig war und uns zum Ultraschall geschickt. Nach 2 Tagen waren wir dann über die Notaufnahme beim Ultraschall, da ich es bis zum eigentlichen Termin eine Woche später nicht ausgehalten habe. Im Ultraschall wurde dann ein Schatten gesehen. Es folgt sofort ein Röntgenbild und mir wurde von dem zuständigen Oberarzt auf dem Flur nur gesagt, Ole bräuchte sofort ein MRT, weil er eine riesige Raumforderung im Brustkorb hat. Ich fragte dann nur: „Also Krebs?“, was der Oberarzt bejahte. Es zog uns den Boden unter den Füßen weg, denn Oles Papa ist 2013 schon an Krebs gestorben.

Dann ging alles ganz schnell. Wir wurden sofort auf die Station gebracht, es erfolgte ein MRT und am nächsten Tag wurde eine Biopsie geplant. Der Tumor in der Brust war 24x22x12 cm groß und hat schon das Herz und den rechten Lungenflügel verdrängt. Laut den Ärzten bestand akute Lebensgefahr. Es folgte dann die Biopsie und eine wahllose Chemotherapie bis der Befund da war um überhaupt etwas zu geben. Wir haben dann eine Woche auf der ITS verbracht. Das Ergebnis lautete dann lymphatisches T-Zell Lymphom. Die Ärzte waren noch recht zufrieden mit dieser Diagnose, da sie von noch schlimmeren ausgegangen sind.

Dann verbrachten wir 36 Tage am Stück in der Klinik, was für uns wirklich sehr schwer war, denn zu Hause war noch Oles kleiner Bruder Janne, der zur Diagnosestellung nicht mal im Kindergarten war, der Papa von Janne und Oles Freundin. Es gab nur kurze Treffen mit Maske vor der Klinik, da durch Corona ja alles verboten war.

Wir waren dann bis Dezember 2021 immer wieder zur iv Chemotherapie oder für eine der 15 Lumbalpunktionen mit Chemogabe in der Klinik. Mal tageweise, mal wochenweise… mal ohne, aber auch einige Male mit reichlich Komplikationen bzw Nebenwirkungen.

Seit Dezember 2021 ist Ole in der Erhaltungstherapie und nimmt jeden Tag seine Chemotherapietabletten. Jede Woche erfolgt eine Blutentnahme und alle 3 Monate ein Kontroll-MRT. Im März 2023 ist diese dann beendet und wir hoffen das Beste.

Wir sind unheimlich stolz auf Ole, da er nie den Kopf hängen gelassen hat und zuversichtlich war und ist. „Nützt ja nix, da müssen wir jetzt durch!“

Danke an Lukas Stern, dass ihr ihm seinen Wunsch von diesen tollen Kopfhörern erfüllt habt, da Musik eine große Rolle in Oles Leben spielt und ihm auch in dem ein oder anderen Moment geholfen hat, das alles durchzustehen. Auch Janne hat sich sehr über seine Geschenke gefreut und er verbringt keine Nacht mehr ohne seine Robbi.

Bei dieser Gelegenheit wollten wir uns auch nochmal bei unserer Familie und all unseren Freunden bedanken, die uns in der ganzen Zeit unterstützt und geholfen haben“

 

Lukas Stern

Lieber Ole.

Wir haben dich als sehr selbstbewußten, taffen und unheimlich sympathischen jungen Mann kennengelernt der weiß was er will. Halte bitte weiter an deinen Zielen fest und genieße dein Leben als gesunder junger Mann.

Viel Spaß auch beim Konzert .

In Kürze

Herzenswunsch:
Kopfhörer und Konzertgutscheine für Ole

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